Ziwa Rhino Sanctuary
Das Comeback der Kolosse: Der einzige Ort in ganz Uganda, an dem Sie Nashörner in freier Wildbahn erleben können. Ein Muss auf dem Weg nach Norden – und ein Nervenkitzel, denn hier gehen Sie zu Fuß auf Pirsch.
Ziwa Rhino Sanctuary
Das Comeback der Kolosse: Der einzige Ort in ganz Uganda, an dem Sie Nashörner in freier Wildbahn erleben können. Ein Muss auf dem Weg nach Norden – und ein Nervenkitzel, denn hier gehen Sie zu Fuß auf Pirsch.
Uganda
Land
ganzjährig
Reisezeit
70 km²
Größe
2005
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Privates Schutzgebiet, betrieben vom Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority.
Regenzeiten: April–Mai und Oktober–November. Das Trekking findet trotzdem statt (Gummistiefel können geliehen werden).
Temperaturen: Heiß und oft feucht (ca. 28–32°C), da es im flachen Buschland liegt.
Besucher-Frequenz: Mittel bis Hoch. Es liegt strategisch perfekt auf halbem Weg zwischen Kampala und dem Murchison Falls NP.
In den Nationalparks Ugandas waren Nashörner 1982 komplett ausgerottet. Ziwa ist das Zucht- und Schutzprojekt, um sie eines Tages wieder auszuwildern.
Anders als in den Nationalparks sitzen Sie hier nicht im Auto. Das Rhino Trekking erfolgt zu Fuß in Begleitung erfahrener Ranger.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Dichtes Trockenbuschland, Akazienwälder und ausgedehnte Papyrus-Sümpfe (Lugogo Wetlands).
Ikonisch: Das Südliche Breitmaulnashorn (Southern White Rhino). Mittlerweile leben hier wieder über 30 Tiere, und regelmäßig werden Kälber geboren.
Tierwelt:
- Uganda Kobs, Buschböcke und Oribis (sehr häufig)
- Leoparden (existieren im Areal, sind aber scheu)
- Schuhschnabel (Shoebill Stork) und viele Wasservögel
- Krokodile und Hippos (in den Sümpfen)
Infrastruktur
Geografische Lage: Zentral-Uganda, im Distrikt Nakasongola, ca. 170 km nördlich von Kampala.
Nächster Airstrip: Nakasongola (selten genutzt), meist Anreise per Auto.
Anreise: Perfekter "Lunch-Stopp". Ca. 3 Stunden Fahrt von Kampala auf sehr guter Asphaltstraße, dann ca. 20 Min. Piste zum Gate.
Straßenverhältnisse: Innerhalb des Sanctuarys gut befahrbare Sandwege.
Unterkünfte: Direkt im Schutzgebiet gibt es die Amuka Lodge (gehoben) und ein einfaches Guesthouse.
Highlights
Ziwa ist mehr als nur ein Tierschutzgebiet; es ist eine Geschichte der Hoffnung und Wiederauferstehung. Nachdem Wilderer in den turbulenten 1970er und frühen 80er Jahren das letzte wilde Nashorn Ugandas getötet hatten, schien das Erbe dieser Urzeitriesen für immer verloren. Das Ziwa Rhino Sanctuary wurde gegründet, um diesen Fehler zu korrigieren. Heute ist es der einzige Ort im Land, an dem die „Big Five“ komplettiert werden können.
Der Name des Schutzgebietes erinnert an seine ursprüngliche Nutzung und die Landschaft. Das Gebiet war früher eine Rinderfarm namens „Ziwa Ranchers“. „Ziwa“ ist ein Wort aus dem Swahili und bedeutet schlicht „See“ oder „Teich“. Es bezieht sich auf die wichtigen Wasserstellen und den angrenzenden Sumpf in dieser sonst eher trockenen Rinderregion. Was einst als Wasserquelle für Vieh diente, ist heute die Lebensader für die Nashörner.
Das Erlebnis hier ist unvergleichlich intensiv. Es gibt keine schützende Blechwand eines Land Cruisers. Sie laufen im Gänsemarsch hinter einem Ranger durch den Busch, achten auf jedes Knacken im Unterholz und prüfen die Windrichtung. Wenn Sie dann auf einer Lichtung stehen und nur 30 Meter vor Ihnen eine zwei Tonnen schwere Nashorn-Mutter mit ihrem Kalb friedlich grast, spüren Sie die Verletzlichkeit und zugleich die majestätische Kraft dieser Tiere hautnah. Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe, die den Puls beschleunigt und tiefen Respekt einflößt.
Unterkünfte im Nationalpark
Bougainvillea Safari Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 3
Ngorongoro Marera Mountain View Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2
















