Kilimanjaro
Das Dach Afrikas: Eine Krone aus Eis am Äquator. Der Kilimanjaro ist der höchste freistehende Berg der Welt und der ultimative Trekking-Traum.
Kilimanjaro
Das Dach Afrikas: Eine Krone aus Eis am Äquator. Der Kilimanjaro ist der höchste freistehende Berg der Welt und der ultimative Trekking-Traum.
Tansania
Land
Jan–März & Jun–Okt
Reisezeit
1973
Gründung
5.895 m
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark (TANAPA) – UNESCO-Weltnaturerbe.
Regenzeiten: April–Mai (Lange Regenzeit) und November (Kurze Regenzeit) – Trekking oft nass und rutschig.
Temperaturen: Extrem variabel – von 30°C im Regenwald bis -15°C (plus Windchill) am Gipfel.
Besucher-Frequenz: Hoch. Die populären Routen (Marangu, Machame) sind voll; Lemosho oder Rongai sind ruhiger.
Sie durchwandern 5 Klimazonen in wenigen Tagen – vom tropischen Dschungel bis zur arktischen Eiswüste.
Einer der „Seven Summits“ (höchste Gipfel aller Kontinente) und technisch ohne Klettererfahrung machbar.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Ein schlafender Vulkan (Kibo), dessen Kraterrand vergletschert ist.
Ikonisch: Die Riesen-Senezeien (Dendrosenecio) und Riesen-Lobelien im afro-alpinen Moorland.
Tierwelt:
- Schwarz-Weiße Stummelaffen (im Waldgürtel am Fuß)
- Ducker-Antilopen und Büffel (in den unteren Lagen)
- Weißnackenraben (bis in die Hochlager)
Infrastruktur
Geografische Lage: Nord-Tansania, nahe der Grenze zu Kenia und der Stadt Moshi.
Nächster Flughafen: Kilimanjaro International Airport (JRO).
Anreise: Kurze Fahrt (ca. 45–60 Min.) vom Flughafen nach Moshi (Basislager-Stadt).
Wege: Gut markierte Trekking-Pfade; keine Straßen im Park (außer für Rettungsfahrzeuge bis zur untersten Hütte).
Unterkünfte: Am Berg Zeltcamps (auf fast allen Routen)
Highlights
Er ist ein Mythos aus Stein und Eis, der wie eine Fata Morgana aus der flachen Savanne emporwächst. Der Kilimanjaro ist nicht einfach nur ein Berg, er ist der höchste freistehende Berg der Erde – ein massiver Vulkanriese, dessen schneebedeckter Gipfel fast unwirklich über der afrikanischen Hitze schwebt. Wer hier aufbricht, begibt sich auf eine Zeitreise durch die Klimazonen unseres Planeten: Sie starten im dampfenden Dschungel, begleitet von den Rufen der Colobus-Affen, durchqueren neblige Moorlandschaften mit Pflanzen wie aus einem Science-Fiction-Film und erreichen schließlich die karge, steinige Wüste der Gipfelregion.
Der Name des Berges ist bis heute ein Rätsel, das die Fantasie beflügelt. Die gängigste Theorie verbindet das Swahili-Wort „Kilima“ (Berg/Hügel) mit dem Begriff „Njaro“, dessen Bedeutung umstritten ist. Manche Sprachforscher leiten es vom Chagga-Wort für „Weiße“ oder „Leuchten“ ab, andere sehen darin den Namen eines bösen Geistes, der Kälte bringt. So oder so: Für die Menschen am Fuße des Berges ist er der „leuchtende Berg“, der Wasser und Fruchtbarkeit spendet.
Der emotionale Höhepunkt jeder Reise ist die „Summit Night“. Um Mitternacht, im Schein der Stirnlampen, beginnt der letzte, zehrende Aufstieg über das Geröll zum Kraterrand. Die Kälte beißt, die Luft ist dünn, jeder Schritt ist ein Kampf gegen den eigenen Willen. Doch wenn Sie am Stella Point stehen und die Sonne rotglühend hinter dem Mawenzi-Gipfel aufgeht und das ewige Eis in goldenes Licht taucht, sind alle Strapazen vergessen. Am berühmten Holzschild des Uhuru Peak auf 5.895 Metern zu stehen, ist ein Moment puren Triumphs, den Sie nie wieder vergessen werden.
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