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Solitaire

Der legendäre Boxenstopp in der Namib-Wüste: rostige Oldtimer, eine rettende Zapfsäule und der berühmteste Apfelstrudel der südlichen Hemisphäre.

Solitaire

Der legendäre Boxenstopp in der Namib-Wüste: rostige Oldtimer, eine rettende Zapfsäule und der berühmteste Apfelstrudel der südlichen Hemisphäre.

Namibia

Land

Ganzjährig

Reisezeit

1948

Gründung

90-100

Einwohnerzahl

Wissenswertes

Art des Ortes: Wüsten-Siedlung & Tankstelle. Es ist kein Nationalpark und keine echte Stadt, sondern eine kultige Oase und ein lebensrettender Logistik-Hub für jeden Roadtrip.

Regenzeiten: Januar–März. Regen ist hier extrem selten. Wenn er fällt, blüht die umliegende Wüste kurzzeitig auf, meist bleibt es jedoch knochentrocken.

Temperaturen: Wüstenklima. Dez–Feb brennt die Sonne gnadenlos oft über 40°C, Jun–Aug sind die Tage angenehm warm, aber die Nächte in der Wüste eisig kalt.

Besucher-Frequenz: Hoch (tagsüber). Zur Mittagszeit stauen sich hier die staubigen Geländewagen. Wenn die Transitreisenden am späten Nachmittag verschwinden, kehrt absolute Stille ein.

Solitaire ist die einzige Tankstelle, Bäckerei und Reifenwerkstatt auf der über 300 Kilometer langen, rauen Strecke zwischen Sesriem (Sossusvlei) und Walvis Bay.

Der 2014 verstorbene Bäcker "Moose" McGregor machte den Ort mit seinem legendären Rezept weltberühmt. Sein Apfelkuchen gilt als der beste Afrikas.

Flora / Fauna

Landschaftliche Besonderheit: Eine weite, flimmernde Halbwüstenlandschaft, die von fernen, schroffen Gebirgszügen und vereinzelten, knorrigen Kameldornbäumen gesäumt wird.

Ikonisch: Die rostigen Oldtimer. Halb im Wüstensand versunkene, antike Autowracks und Traktoren säumen die Einfahrt und bilden das wohl beliebteste Fotomotiv der Roadtrip-Kultur Namibias.

Wüstenleben & Charakter:

  • Zutrauliche Borstenhörnchen (Ground Squirrels), die flink zwischen den Tischen der Bäckerei umherhuschen.
  • Riesige, wie Heuhaufen aussehende Gemeinschaftsnester der Siedelweber in den umliegenden Bäumen.
  • Eine winzige, historische Kirche im kapholländischen Stil.
  • Eine urige Tankstelle, die wie eine perfekte Filmkulisse aus einem Roadmovie wirkt.

Infrastruktur

Geografische Lage: Zentral-Namibia, exakt an der Kreuzung der wichtigen Schotterpisten C14 und C19.

Nächster Airstrip/Flughafen: Eigener Solitaire Airstrip (eine Sandpiste, die regelmäßig für Fly-In-Safaris genutzt wird).

Anreise: Ca. 1,5 Stunden nördlich von Sesriem (Sossusvlei) und ca. 3,5 Stunden südlich von Walvis Bay.

Straßenverhältnisse: Hier gibt es weit und breit keinen Asphalt. Die Zufahrtsstraßen sind breite Schotterpisten, die phasenweise von starkem "Wellblech" geprägt sind.

Unterkünfte: Direkt am Ort gibt es die gemütliche Solitaire Lodge und wenige Kilometer entfernt die Solitaire Desert Farm sowie urige Campingplätze für den perfekten afrikanischen Sternenhimmel.

Highlights

Die Ankunft in Solitaire ist fast schon eine Fata Morgana. Nachdem Sie stundenlang über endlos flimmernde Schotterpisten gefahren sind, das monotone Rauschen der Steine in den Radkästen im Ohr und feinen, weißen Wüstenstaub auf den Lippen, taucht plötzlich ein unwirkliches Bild auf. Zwischen verrosteten Chevrolet-Wracks aus den 1930er Jahren und alten Traktoren, die der Wüstensand langsam verschluckt, stehen Zapfsäulen. Die Luft riecht hier nicht nur nach heißer Erde und Benzin, sondern völlig absurd nach frisch gebackenem Kuchen. Solitaire ist ein staubiger Treffpunkt von Abenteurern aus aller Welt, die sich den Schweiß von der Stirn wischen und erleichtert aufatmen.

Der Name „Solitaire“ ist doppeldeutig und wurde von der Frau des Gründers, Elsie van Coller, gewählt. Einerseits bedeutet es schlichtweg „Einsamkeit“ – ein treffenderer Name für eine Farm, die so isoliert in der Wüste liegt, lässt sich kaum finden. Andererseits steht der Begriff für einen einzeln gefassten Diamanten. Für jeden Reisenden mit leuchtender Tankanzeige oder einem geplatzten Reifen auf dem rauen Wüsten-Highway erweist sich dieser winzige Ort bis heute als ein unbezahlbares, rettendes Juwel.

Das unbestrittene Highlight – und ein absolutes Pflichtritual für jeden Namibia-Reisenden – ist der Besuch in der kleinen Bäckerei. Sie bestellen ein riesiges Stück des legendären Apfelstrudels, setzen sich auf die schattige Veranda und beobachten das Treiben. Während Sie den süßen Kuchen essen, huschen kleine, neugierige Erdhörnchen um Ihre Füße und hoffen auf herunterfallende Krümel. Sie schauen zu, wie staubbedeckte Geländewagen vollgetankt werden, tauschen mit anderen Reisenden Straßenbedingungen aus und genießen für einen kurzen Moment die Zivilisation, bevor die endlose Wüste Sie wieder verschluckt.

Passende Safaris

Unterkünfte im Nationalpark

The African House

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 6

Lake Manyara Kilimamoja Lodge

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 5

Country Lodge

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 2

Tarangire View Camp

Unterkunftsart: Camp

Anzahl der Zimmer: 8

Serengeti Tortilis Camp

Unterkunftsart: Camp

Anzahl der Zimmer: 1

Serengeti Pioneer Camp

Unterkunftsart: Camp

Anzahl der Zimmer: 1

Nyikani Tarangire Camp

Unterkunftsart: Camp

Anzahl der Zimmer: 1

Ngorongoro Serena Lodge

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 7

Nyikani Central Serengeti

Unterkunftsart: Camp

Anzahl der Zimmer: 1

Endoro Lodge

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 3

Babus Camp

Unterkunftsart: Camp

Anzahl der Zimmer: 5

Udzungwa Falls Lodge

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 4

Rivertrees Country Inn

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 1

Manyara´s Secret

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 4

Arusha Coffee Lodge

Unterkunftsart: Lodge

Anzahl der Zimmer: 3

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