Onguma
Ein privates, das mit atemberaubender Architektur, exklusiven Fotoverstecken auf Augenhöhe und grenzenlosem Wildnis-Luxus direkt an den berühmtesten Nationalpark Namibias grenzt.
Onguma
Ein privates, das mit atemberaubender Architektur, exklusiven Fotoverstecken auf Augenhöhe und grenzenlosem Wildnis-Luxus direkt an den berühmtesten Nationalpark Namibias grenzt.
Namibia
Land
Mai-Okt
Reisezeit
340 km²
Größe
1990er
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Privates Naturreservat. Ein exklusiver Rückzugsort abseits der Massen. Der Zutritt ist streng auf die Gäste der eigenen Lodges limitiert.
Regenzeiten: Januar–März. Die trockenen Pfannen füllen sich mit Wasser, das Reservat erstrahlt in sattem Grün und wird zu einem absoluten Paradies für über 300 Vogelarten.
Temperaturen: Heißes Steppenklima. Im Sommer (Dez–Feb) flimmert die Hitze oft bei fast 40°C. Im Winter (Jun–Aug) sind die Tage herrlich warm (25°C), doch sobald die Sonne untergeht, fallen die Temperaturen rasant ab.
Besucher-Frequenz: Sehr Niedrig / Exklusiv. Während sich im staatlichen Etosha-Park (nur wenige Minuten entfernt) oft viele Fahrzeuge stauen, genießen Sie in Onguma absolute Privatsphäre.
Onguma grenzt direkt an das Von Lindequist Gate. Gäste können morgens die gigantische Etosha-Pfanne erkunden und nachmittags die Vorzüge des privaten Reservats genießen: Nacht-Safaris und Wanderungen zu Fuß (Walking Safaris) sind hier erlaubt!
Onguma verfügt über das Onkolo Hide, ein professionelles, in den Boden eingelassenes Fotoversteck direkt an einem Wasserloch, das spektakuläre Perspektiven auf Augenhöhe mit den Tieren ermöglicht.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Eine weite, offene Dornbuschsavanne, die von Ausläufern der bekannten Fischer's Pan (einer trockenen Salzpfanne) und schattigen Tamboti- und Mopane-Wäldern geprägt ist.
Ikonisch: Der Löwe und der Gepard. Onguma hat eine exzellente, sehr entspannte Raubkatzenpopulation. Da es hier weniger Elefanten gibt als in Etosha, ist der Lebensraum für Geparden und Löwen ideal.
Tierwelt:
- Breitmaul- und Spitzmaulnashörner (Black & White Rhinos)
- Löwen, Geparden und Leoparden
- Giraffen, Zebras und riesige Herden von Springböcken
- Schwarznasenimpala (Black-faced Impala – eine stark gefährdete, endemische Antilopenart)
Infrastruktur
Geografische Lage: Nord-Namibia, unmittelbar östlich des Etosha Nationalparks.
Nächster Airstrip/Flughafen: Eigener Onguma Airstrip für Fly-In-Safaris. Der internationale Flughafen Windhoek ist ca. 5 bis 6 Autostunden entfernt.
Anreise: Problemlos mit dem Mietwagen erreichbar. Die Strecke von Windhoek (über die B1) ist bis zur Abzweigung zum Park-Gate hervorragend asphaltiert.
Straßenverhältnisse: Im Reservat gibt es exzellent gepflegte Schotterpisten. Pirschfahrten werden von hervorragend ausgebildeten Guides in offenen 4x4-Geländewagen durchgeführt.
Unterkünfte: Weltklasse-Architektur und Vielfalt. Vom marokkanisch inspirierten Palast The Fort über das hochmoderne, auf Holzstelzen gebaute Camp Kala bis zum romantischen Tented Camp und den luxuriösen Leadwood Campsites.
Highlights
Onguma ist der Inbegriff der gepflegten afrikanischen Eleganz. Der Blick schweift über die endlose, flimmernde Fischer's Pan. Direkt unter Ihnen, am beleuchteten Wasserloch, streiten sich Zebras schnaubend um den besten Platz zum Trinken, während Sie in einem bequemen Ledersessel sitzen und einen exzellenten südafrikanischen Rotwein genießen. Es ist die perfekte Symbiose aus ungebändigter Wildnis und kompromissloser Zivilisation.
Der Name des Reservats könnte passender nicht sein: In der Sprache der Herero bedeutet „Onguma“ schlichtweg „Der Ort, den du nicht mehr verlassen möchtest“. Wer die Geschichte des Landes kennt, weiß diesen Zustand zu schätzen. Noch in den 1990er Jahren war dieses Land eine überweidete, erschöpfte Rinderfarm. Mit unermüdlichem Einsatz wurden Zäune abgebaut, natürliche Wasserwege wiederhergestellt und das heimische Wild, allen voran die stark bedrohten Nashörner, wieder angesiedelt. Heute ist Onguma ein leuchtendes Beispiel dafür, wie privater Naturschutz riesige Ökosysteme retten kann.
Das intensivste, hautnahe Erlebnis bietet das Onkolo Hide. Dieses eigens für Fotografen und Naturliebhaber gebaute Versteck ist so in die Erde eingelassen, dass sich die Beobachtungsfenster exakt auf Höhe des Wasserspiegels befinden. Sie sitzen sicher und komfortabel im Halbdunkeln, während nur wenige Meter vor Ihrem Gesicht die trockene Zunge einer Giraffe ins Wasser taucht oder ein stolzer Löwe anrückt, um seinen Durst zu stillen. Die Tiere nehmen Sie nicht wahr. Sie hören ihr tiefes Atmen, riechen den Staub in ihrem Fell und blicken ihnen direkt in die Augen – eine Perspektive, die so intim und kraftvoll ist, dass sie jedes Safari-Foto im Geländewagen in den Schatten stellt.















