Ongava
Der exklusive Vorhof zu Etosha: Privates Wildreservat mit Luxus, hoher Nashorndichte und einzigartigen Walking Safaris.
Ongava
Der exklusive Vorhof zu Etosha: Privates Wildreservat mit Luxus, hoher Nashorndichte und einzigartigen Walking Safaris.
Namibia
Land
Mai-Okt
Reisezeit
300 km²
Größe
1991
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Privates Naturreservat. Ein exklusiver Rückzugsort. Der Zutritt ist streng limitiert und nur den Gästen der eigenen Lodges vorbehalten.
Regenzeiten: Januar–März. Die dichte Buschsavanne leuchtet in sattem Grün, was die Landschaft verzaubert, Tierbeobachtungen durch das dichte Blattwerk aber anspruchsvoller macht.
Temperaturen: Dez–Feb oft 35–40°C, Jun–Aug sind die Tage warm circa 25°C, aber auf der morgendlichen Pirschfahrt ist mit eisigen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zu rechnen
Besucher-Frequenz: Sehr Niedrig / Exklusiv. Im Gegensatz zum benachbarten Etosha-Nationalpark, wo sich oft viele Fahrzeuge stauen, herrscht in Ongava strikte Limitierung. Hier haben Sie die Wildnis fast für sich allein.
Ongava bietet das Beste aus zwei Welten. Sie wohnen exklusiv im privaten Reservat, unternehmen aber (je nach Wunsch) auch Pirschfahrten hinein in den direkt angrenzenden Etosha Nationalpark. Da Ongava in privater Hand ist, sind hier Aktivitäten erlaubt, die im staatlichen Etosha streng verboten sind: Nacht-Safaris und geführte Wanderungen zu Fuß.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Eine weite, dichte Mopane-Wald- und Dornbuschsavanne, die von flachen Dolomit-Hügeln durchzogen ist. Diese Hügelkuppen bieten fantastische Panoramablicke über die Ebenen.
Ikonisch: Das Nashorn. Ongava ist eines der wenigen privaten Reservate im südlichen Afrika, in dem Besucher sowohl die riesigen Breitmaulnashörner als auch die extrem seltenen, aggressiveren Spitzmaulnashörner (Black Rhino) in sehr gesunden Populationen antreffen.
Tierwelt:
- Nashörner (das absolute Aushängeschild des Reservats)
- Löwen (ein starkes, eigenes "Ongava-Rudel" patrouilliert im Gebiet)
- Schwarznasenimpala (Black-faced Impala – eine endemische, stark gefährdete Antilopenunterart)
- Leoparden, Geparden und Elefanten (die oft die Grenzen zwischen Etosha und Ongava überqueren)
Infrastruktur
Geografische Lage: Nord-Namibia, unmittelbar südlich des Anderson Gates (Haupteingang zum Etosha Nationalpark).
Nächster Airstrip/Flughafen: Eigener Ongava Airstrip für Fly-In-Safaris. Der Flughafen Windhoek ist ca. 4 bis 5 Autostunden entfernt.
Anreise: Problemlos mit dem Mietwagen erreichbar. Die Strecke von Windhoek bis zum Eingangstor ist durchgehend hervorragend asphaltiert (B1 und C38).
Straßenverhältnisse: Im Reservat selbst gibt es gut gepflegte Schotter- und Sandpisten. Pirschfahrten werden von hervorragend ausgebildeten Guides in den offenen 4x4-Fahrzeugen der Lodges durchgeführt.
Unterkünfte: Kompromissloser Luxus auf höchstem Niveau. Von der exklusiven Lodges übis hin zum Ultra-Luxus Unterkünften, wo Gäste eigene Infinity-Pools mit Blick auf die Wildnis genießen.
Highlights
Ein Abend auf der Terrasse in Ongava ist wie ein stiller, exklusiver Theaterbesuch. Wenn die afrikanische Sonne als tiefroter Ball hinter den Mopane-Bäumen versinkt, wird das Wasserloch vor der Lodge dezent beleuchtet. Sie sitzen beim exquisiten mehrgängigen Dinner, das Weinglas in der Hand, und blicken auf die natürliche Bühne hinab. Erst schleicht lautlos ein Rudel Löwen aus der Dunkelheit heran, um zu trinken. Später in der Nacht folgen oft mehrere Nashörner, die im weichen Flutlicht wie mystische Schatten aus der Vorzeit wirken. Es gibt keine Zäune zwischen Ihnen und der Natur, nur die perfekte Balance aus absoluter Wildnis und unaufdringlichem Luxus.
Der Name des Reservats ist Programm und Verpflichtung zugleich: In der Sprache der Herero bedeutet „Ongava“ schlichtweg „Nashorn“. Als das Gebiet 1991 von einigen visionären Familien gekauft wurde, glich es ökologischem Ödland. Jahrzehntelange, exzessive Rinderzucht hatte den Boden ausgelaugt und das Wild verdrängt. Mit immensem Aufwand wurden Zäune eingerissen, Wasserlöcher angelegt und massiv in den Schutz von bedrohten Arten investiert. Heute ist das auf dem Gelände ansässige Ongava Research Centre (ORC) eine weltweit führende Einrichtung für die Forschung an Nashörnern und Raubkatzen – ein echtes namibisches Wunder der Renaturierung.
Das unbestrittene und adrenalingeladenste Highlight eines Aufenthaltes ist das Rhino Approaching (Nashorn-Tracking zu Fuß). Gemeinsam mit schwer bewaffneten und extrem erfahrenen Anti-Wilderei-Rangern verlassen Sie die Sicherheit des Geländewagens und tauchen tief in den Busch ein. Sie lernen, den Wind zu lesen, die frischen Spuren im roten Sand zu deuten und das leise Knacken von Ästen einzuordnen. Wenn Sie dann geduckt hinter einem Termitenhügel verharren und nur zwanzig Meter entfernt ein tonnenschweres Breitmaulnashorn durch das Gras schnauft, vergisst man das Atmen. Es ist eine tiefe, archaische Begegnung, die jeden Respekt vor diesen majestätischen Tieren neu definiert.
Passende Safaris
Unterkünfte im Nationalpark
Ngorongoro Marera Mountain View Lodge
Unterkunftsart: Lodge
Anzahl der Zimmer: 2















