Tsavo West
Land aus Feuer und Wasser. Tsavo West fasziniert mit seinen berühmten roten Elefanten, schwarzen Lavafeldern und den glasklaren Mzima Springs.
Tsavo West
Land aus Feuer und Wasser. Tsavo West fasziniert mit seinen berühmten roten Elefanten, schwarzen Lavafeldern und den glasklaren Mzima Springs.
Kenia
Land
Jun–Okt & Jan–Feb
Reisezeit
9065 km²
Größe
1948
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Nationalpark unter Verwaltung des Kenya Wildlife Service (KWS).
Regenzeiten: März–Mai (lange Regenzeit), Oktober–Dezember (kurze Regenzeit).
Temperaturen: Heiß und trocken, tagsüber oft 25–32°C.
Besucher-Frequenz: Mittel. Beliebt durch die Lage zwischen Küste und Nairobi, aber weitläufig.
Heimat des „Shetani Lava Flow“, einem riesigen erstarrten Lavastrom.
Einzigartige Beobachtungshütte in den Mzima Springs, um Flusspferde unter Wasser zu sehen.
Das Ngulia Rhino Sanctuary ist ein stark geschütztes Gebiet zur Wiederansiedlung von Spitzmaulnashörnern.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Hügelige Vulkanlandschaft, schwarze Lavafelder, rote Erde und üppige Quellen-Oasen.
Ikonisch: Die „Roten Elefanten“ (die sich mit der typischen eisenhaltigen Erde einstauben).
Tierwelt:
- Spitzmaulnashörner (vor allem im Ngulia Schutzgebiet)
- Leoparden und Löwen (die legendären „Tsavo-Löwen“)
- Flusspferde und Krokodile
- Kleine Kudus und Oryx-Antilopen
Infrastruktur
Geografische Lage: Südost-Kenia, an der Grenze zu Tansania (getrennt von Tsavo Ost durch Autobahn/Bahn).
Nächster Airstrip: Kilaguni, Finch Hattons oder Tsavo Gate Airstrips.
Anreise: Ca. 4–5 Stunden ab Nairobi oder Mombasa (via Mtito Andei Gate).
Straßenverhältnisse: Rote Vulkanerde-Pisten, sehr staubig.
Unterkünfte: Ikonische Lodges und luxuriöse Zeltcamps.
Highlights
Eine Landschaft, die wirkt, als wäre sie gerade erst erkaltet. Schroffe, schwarze Lavaströme wie der berüchtigte „Shetani Lava Flow“ schneiden sich kontrastreich durch das grüne Buschland und die rote Erde. Es ist eine dramatische, fast prähistorische Kulisse, die sich deutlich von den weiten Grasebenen anderer Parks unterscheidet. Vor den vulkanischen Chyulu Hills wirken die berühmten Elefantenherden wie leuchtende rote Felsen, wenn sie durch den Busch brechen – ein visuelles Spektakel, das Fotografen begeistert und die raue Schönheit dieses Ortes unterstreicht.
Der allgegenwärtige rote Lateritboden ist das Markenzeichen des Parks und dient den Dickhäutern als Schutz gegen Sonne und Insekten. Doch es ist der Fluss, der dem Gebiet seine Identität gibt. Der Park ist nach dem Tsavo River benannt, der ihn durchfließt. Die Herkunft des Wortes „Tsavo“ ist düsterer Natur: Es leitet sich aus der Sprache der Akamba ab und bedeutet so viel wie „Schlacht“ oder „Gemetzel“. Dieser Name erinnert an historische Zeiten, als Sklavenkarawanen und später die berüchtigten menschenfressenden Löwen diese unbarmherzige Wildnis zu einem gefürchteten Ort machten.
Heute ist das Herz des Parks jedoch eine Oase des Lebens: die Mzima Springs. Täglich sprudeln hier Millionen Liter kristallklares Wasser aus dem Lavagestein und schaffen ein Paradies inmitten der Trockenheit. In dieser grünen Oase tummeln sich Flusspferde und Krokodile, die man dank einer einzigartigen Unterwasserkammer wie in einem Aquarium beobachten kann. Abseits der Quellen bietet das dichte Buschland Schutz für die scheuen Spitzmaulnashörner im Ngulia Sanctuary sowie für Leoparden, die lautlos über die warmen Felsen der „Roaring Rocks“ klettern.



















