Lolldaiga
Das Jurassic Park Afrikas. Eine archaische Landschaft aus zerklüfteten Hügeln und Zedernwäldern, die exklusive Abenteuer und archäologische Schätze fernab der Zivilisation bietet.
Lolldaiga
Das Jurassic Park Afrikas. Eine archaische Landschaft aus zerklüfteten Hügeln und Zedernwäldern, die exklusive Abenteuer und archäologische Schätze fernab der Zivilisation bietet.
Kenia
Land
Ganzjährig
Reisezeit
200 km²
Größe
1950
Gründung
Wissenswertes
Art des Schutzgebietes: Private Ranch & Conservancy. Hier wird aktive Rinderzucht (Boran-Rinder) erfolgreich mit Naturschutz kombiniert.
Regenzeiten: April–Mai und November. Die Pisten (teils „Black Cotton Soil“) können dann rutschig werden, aber die Landschaft ist unglaublich grün.
Temperaturen: Angenehm frisch. Tagsüber warm (24–26°C), nachts kühlt es durch die Höhenlage deutlich ab.
Besucher-Frequenz: Sehr Niedrig. Da es Privatbesitz ist, haben nur Gäste der wenigen Unterkünfte oder mobile Camping-Safaris Zutritt.
Das Gebiet ist reich an archäologischen Stätten, darunter Felsmalereien und Grabhügel früherer Kulturen.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Dramatische Felsformationen (Kopjes), tiefe Schluchten und dichte Wälder aus Bleistift-Zedern und wilden Olivenbäumen.
Ikonisch: Der Afrikanische Wildhund (African Wild Dog).
Tierwelt:
- Elefanten (ziehen saisonal durch die Korridore)
- Grevy-Zebras (die seltenere, streifenreichere Art)
- Leoparden (lieben die felsigen Hügel)
- Büffel und Löwen
Infrastruktur
Geografische Lage: Zentral-Kenia, im Laikipia County, etwa 30 km nordwestlich der Stadt Nanyuki.
Nächster Airstrip/Flughafen: Nanyuki Civil Airstrip (ca. 45 Min. Fahrt) oder private Strips auf der Ranch.
Anreise: Einfache Anfahrt per Auto ab Nanyuki (ca. 45 Min. bis zum Gate).
Straßenverhältnisse: Innerhalb der Ranch gut gepflegte, aber teils steile und steinige Erdpisten.
Unterkünfte: Sehr exklusiv. Das historische Lolldaiga House (zur Alleinnutzung) oder private mobile Zeltcamps.
Highlights
Lolldaiga fühlt sich an wie ein Land vor unserer Zeit. Die Topografie ist rauer und wilder als in den flachen Savannen der Maasai Mara. Wenn man auf einem der hohen Granitfelsen steht, pfeift der Wind durch die uralten Zedernbäume, und im Süden dominiert die schneebedeckte Spitze des Mount Kenya den Horizont so mächtig, als könnte man sie berühren. Es ist ein Ort der absoluten Stille, fernab von Funkmasten und Touristenbussen, wo man sich wie der erste Entdecker einer neuen Welt fühlt.
Der Name der Farm ist tief in der Kultur der Maasai verwurzelt, die dieses Land einst durchstreiften. „Lolldaiga“ (manchmal auch Ol-oldiga) bezieht sich auf das Flechten von Haaren. Die Maasai sahen in der gezackten Silhouette der Hügelkette, die sich über den Horizont zieht, Ähnlichkeiten mit den traditionellen Zöpfen oder Haarknoten ihrer Krieger. Die Landschaft ist also buchstäblich in die Sprache der Ureinwohner „eingeflochten“.
Was diesen Ort wirklich magisch macht, ist die Verbindung von Natur und uralter Menschheitsgeschichte. Bei einer Wanderung zu den Höhlen in den oberen Hügeln können Sie Felsmalereien entdecken, die Jahrtausende alt sind. Es ist ein erhabenes Gefühl, an derselben Stelle zu sitzen, wo vor Urzeiten Jäger und Sammler ihr Lager aufschlugen, und dabei eine Herde Elefanten zu beobachten, die sich ihren Weg durch das Tal bahnt – genau wie sie es schon damals taten.
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