Lake Elementaita
Ein verborgenes Juwel im Rift Valley: Elementaita besticht durch exklusive Privat-Reservate, rosa Flamingo-Schwärme und absolute Stille. Luxus pur.
Lake Elementaita
Ein verborgenes Juwel im Rift Valley: Elementaita besticht durch exklusive Privat-Reservate, rosa Flamingo-Schwärme und absolute Stille. Luxus pur.
Kenia
Land
Ganzjährig
Reisezeit
18 km²
Größe
Alkalischer Salzsee
Wissenswertes
Salzsee im zentralen Rift Valley (zwischen Naivasha und Nakuru).
Klima/Wetter: Trockenes, warmes Savannenklima; oft windig (verdunstungsstark).
Besucher-Frequenz: Niedrig. Deutlich privater und exklusiver als die touristischen Nachbarn.
Teil des Weltnaturerbes „Kenya Lake System“.
Wichtigste Brutstätte für den Rosapelikan (Great White Pelican) in Ostafrika.
Da der See sehr alkalisch ist, baden hier keine Flusspferde, aber sie grasen nachts am Ufer.
Flora / Fauna
Landschaftliche Besonderheit: Umrahmt von vulkanischen Kegeln und dem markanten Bergrücken „Sleeping Warrior“.
Ikonisch: Die Uferlinie, die oft rosa (Flamingos) und weiß (Pelikane) gesäumt ist.
Natur/Tierwelt:
- Rothschild-Giraffen (bedrohte Unterart, häufig im Soysambu Conservancy)
- Leoparden (in den felsigen Hügeln)
- Schabrackenschakale
- Lesser und Greater Flamingos
Infrastruktur
Geografische Lage: Nakuru County, ca. 30 km südöstlich von Lake Nakuru.
Nächster Flughafen/Airstrip: Soysambu Airstrip (Charter) oder Transfer ab Nairobi.
Anreise: Ca. 2–3 Stunden Fahrt ab Nairobi (gute Asphaltstraße bis zum Abzweig).
Straßenverhältnisse: Innerhalb der Conservancies (Soysambu) teils raue Pisten.
Unterkünfte: Wenige, aber hochwertige Lodges und luxuriöse Zeltcamps (Fokus auf Privatsphäre).
Highlights
Es ist ein Ort der leisen Töne und der sanften Farben. Wenn die Morgensonne über den Kraterrand klettert, verwandelt sich Lake Elementaita in eine schimmernde Palette aus Pastelltönen: Das flache Wasser leuchtet in metallischem Silber, durchzogen von den unendlichen Bändern tausender Flamingos, die den Ufersaum in ein leuchtendes Pink tauchen. Im Gegensatz zu den gut besuchten Nachbarseen herrscht hier eine aristokratische Ruhe, da der See fast vollständig von privaten Ländereien umgeben ist, was ihm den Charakter eines verborgenen Paradieses verleiht.
Die Landschaft ist vulkanisch geprägt und von einer herben, staubigen Schönheit. Heiße Quellen dampfen am südlichen Ende, und der Boden ist reich an Mineralien, die in der Trockenzeit weiß auskristallisieren. Diese Trockenheit ist der Schlüssel zur Herkunft des Namens: Er leitet sich vom Maasai-Wort „Muteita“ ab, was übersetzt „staubiger Ort“ bedeutet. Ein passender Name, besonders wenn in den heißen Monaten Januar und Februar der Wind den feinen vulkanischen Staub über die Ebene treibt und das Licht in weiche Dunstschleier hüllt.
Das unbestrittene Highlight für Besucher ist das angrenzende Soysambu Conservancy. Hier, im Schatten des markanten Vulkankegels „Sleeping Warrior“, der wie ein schlafender Krieger am Horizont ruht, findet eine der wichtigsten Brutkolonien der riesigen Rosapelikane statt. Auf geführten Wanderungen oder exklusiven Pirschfahrten kommen Sie der Tierwelt hier besonders nah – sei es den seltenen Rothschild-Giraffen, die elegant durch die Akazienwälder schreiten, oder den scheuen Leoparden, die in den Felsspalten der vulkanischen Hügel zu Hause sind.























